Wie Sie Ihr Unterbewusstsein beeinflussen
Wenn Sie sich an das Unterbewusstsein richten, müssen Sie die Sätze positiv formulieren, also nicht “Ich bin nicht mehr krank.” sondern “Ich bin gesund.” oder “Ich werde gesund.” Sagen. Falls Sie verneinende Befehle verwenden, wird Ihr Unterbewusstsein den Unterschied nicht erkennen; es wird sich vor allem auf das “krank” in dem Satz konzentrieren. Erinnern Sie sich daran, dass der große, starke Bruder leider ziemlich schwer von Begriff ist und wie ein Kind genaue und leicht verständliche Anweisungen braucht, um sie zu verstehen.
Das Unterbewusstsein ist besonders von Bildern beeinflussbar – eine Filmszene, die wir vor langer Zeit gesehen haben, vergessen wir oft nach 20 Jahren nicht, aber eine Zeile in einem Buch ist schnell in Vergessenheit geraten. Das liegt einfach an der Tatsache, dass unser Gehirn in Bildern denkt und sich diese viel leichter einprägen kann.
Stellen Sie sich deshalb eine Geldsumme, die Sie besitzen möchten, nicht als Zahl vor, sondern stattdessen einen großen Geldhaufen oder ein großes Haus, das Sie sich davon kaufen. Sprechen Sie in der Sprache des Unterbewusstseins, wenn Sie wollen, dass es für Sie aktiv wird. Sie wissen inzwischen worauf das Unterbewusstsein besonders stark reagiert: auf wiederkehrende Gedanken, auf Bilder und auf Emotionen. Die besten Methoden, um es in die gewünschte Richtung zu lenken, sind deshalb solche, die darauf aufbauen.
1. Affirmationen
Durch Affirmationen erhält Ihr Unterbewusstsein jeden Tag wiederkehrende Gedanken, die es nach und nach speichern kann und nach denen es handeln kann. Ein Beispiel für eine Affirmation bzw. Bejahung ist: “Ich werde meine große Liebe finden. Ich weiß es einfach.” Der Satz sollte nicht zu kompliziert und positiv formuliert sein. Natürlich muss man es nicht bei einem Satz belassen.
Seine Affirmationen wiederholt man einige Minuten lang mehrmals am Tag, am besten vor einem großen Spiegel.Es ist vielleicht etwas komisch sich selbst im Spiegel zu sehen und “Ich schaffe es!” zu rufen, aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran. Es ist ja auch im Grunde nichts anderes als sich selbst anzufeuern. So wie ein Fußballtrainer seine Spieler motiviert, so tun Sie das bei sich selbst. Doch dieser kurzfristige Motivationsschub ist nur eineverhältnismäßig kleine Auswirkung, denn das Hauptgeschehen läuft unterbewusst ab und nach Wochen oder Monaten wird es selbstverständlich für Sie sein, dass Sie es schaffen, komme was wolle.
2. Imagination
Eine weitere Methode, um das Unterbewusstsein zu trainieren, ist die Methode des Visualisierens. Dabei legt man sich auf den Boden oder setzt sich in einen gemütlichen Sessel und atmet anschließend einige Male tief durch. Jetzt stellt man sich die Ergebnisse vor, die man erreichen will, zum Beispiel wie man vor seinem PC zuhause sitzt und damit seinen Lebensunterhalt verdient.
Der Weg zu dem Ziel ist in diesem Augenblick unwichtig, es geht nur um das Endergebnis. Falls man reich werden möchte, stellt man sich die Dinge vor, die man sich oder anderen kaufen möchte, oder wie man eine angesehene Persönlichkeit in der Gesellschaft ist, ohne den Aufstieg zum Vermögen zu visualisieren; man kann sich lediglich einige bedeutende Zwischenstationen vorstellen, wie das erste eigene Auto oder eine Wohnung, die man seinen Eltern kauft. Wichtig beim Visualisieren sind vor allem die Gefühle, die man dabei empfindet, denn die Bilder sollten so emotional wie möglich sein.
Anstatt sich also bloß eine Yacht vorzustellen, denken Sie an eine wunderschöne Yacht mit Ihnen und einigen Freuden darauf, wie Sie sich sonnen und vielleicht einige Minuten schwimmen. Ihre Bilder sollten sehr detailliert und farbig sein. Beim Visualisieren sollte man beachten, dass es, wie bei Affirmationen, eine gewisse Zeit braucht um zu wirken und möglichst jeden Tag einige Male ausgeführt wird.
Die Szenarien, die Sie sich vorstellen, sollten so realitätsnah wie möglich sein und Sie sollten dabei eine innere Freude spüren. Der große Vorteil beim Visualisieren ist die Flexibilität, denn es lässt sich gut in Ihren Alltag integrieren, wie z.B. in der Bahn, beim Joggen oder
im Büro. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Sprache mit sich selbst im Allgemeinen und diejenige, die sich an den Körper richtet. So sollte man nicht an einem kalten Tag schon im Voraus glauben, dass man am nächsten Tag Schnupfen haben wird. Stattdessen sollteman auf die heilenden Kräfte des eigenen Körpers vertrauen. Die Gesundheit eines Menschen hat viel mit seinen täglichen Gedanken und seiner geistigen Einstellung zu tun. Im Grunde ist es immer der Körper, der sich heilt, Ärzte und Medikamente helfen ihm dabei lediglich und beschleunigen den Genesungsprozess. Oder wie man früher sagte: Der Arzt verbindet die Wunde, Gott heilt sie. Da das Unterbewusstsein jeden unbedachten Befehl ausführt (wenn auch nicht immer sofort), sollte man vorsichtig mit seinen Gedanken sein.


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Kommentar by Trainer
Danke für den Superartikel.Ist alles drin was man darüber wissen muss.
Alles Gute.
Trainer
Kommentar by Ebi Fleck
ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen; vielen dank !!! mir hat es geholfen.
Ebi
Kommentar by Maria
Habe heute die tolle Seite hier entdeckt.
Kompliment, liest sich super.
Danke für die ganze Mühe, die du dir gemacht hast.
LG Maria
Pingback by Dankbarkeit II | Das Gesetz der Anziehung
[...] Unbewusstes oder unsere geistige Entität führt unseren Auftrag getreu aus,welcher lautet :”Ich [...]